Fünf Schlüsseltipps für Websites von Bildungseinrichtungen

Fünf Schlüsseltipps für Websites von Bildungseinrichtungen

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VonLeigh Anderson
Senior Marketing Communications Specialist
Februar 15, 2019

Die höhere Bildung ändert sich in ihren Grundzügen mit unfassbarer Geschwindigkeit und wird natürlich auch von immer neuen Technologien beeinflusst. Universitäten stehen im weltweiten Wettbewerb um Studenten und es gibt heutzutage mehr Optionen als je zuvor. Wir hören von unseren Kunden jedoch immer wieder, dass ihnen nicht ganz klar ist, wie sie ihre digitale Plattformen zu ihren Gunsten einsetzen können. In diesen Fällen fehlt es an strategischen Visionen. Allerdings sind auch limitierte Budgets oftmals ein Problem.

Der für das Marketing verantwortliche Mitarbeiter der Universität ist sich natürlich im Klaren über gängige und innovative Ansätze. Begriffe wie nutzerfokussierte Designs, Nutzertests, iterative Designs, agile Integrationen usw. werden keine Fremdwörter sein. All diese Ansätze und Konzepte können jedoch schnell zu einem riesigen Projekt anwachsen, das sämtliche Kapazitäten einer Bildungseinrichtung sprengt.

Wie können Sie Ihre Website auch ohne großes Budget weiterentwickeln? Wir zeigen Ihnen fünf Empfehlungen, die wir mit unseren Universitäten und anderen Kunden aus aller Welt bereits angewendet haben.

1. Erstellen Sie einen Zeitrahmen für Ihre Recherche und Planung

Die Forschung, Planung sowie Prototypen und wiederholte Testphasen sind für Sie als Bildungseinrichtung nichts Neues. Dennoch müssen Sie für die Zeit der Forschung und Planung neben externen Mitteln oft auch eigene Ressourcen aufbringen. Diese Gelder können schnell aufgebraucht sein oder nehmen zumindest einen Großteil des bereitgestellten Budgets ein, wodurch die finalen Phasen des Projekts in vielen Fällen nie erreicht werden.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin begründet, die Phase zeitlich genau durchzuplanen und Prioritäten zu setzen. Anstatt sich zu fragen, wie lange die Phase idealerweise dauern sollte, könnten Sie sich fragen, was in einem gewissen Zeitraum (z.B. 1-2 Wochen) erreicht werden kann. Indem Sie den Zeitrahmen festlegen, limitieren Sie automatisch das Budget, wodurch Sie Ihre Ressourcen bestmöglich einsetzen und möglichst effektiv arbeiten.

Dabei sollte natürlich beachtet werden, dass Ihr Projekt agil bleibt. Änderungen und kleinere Anpassungen sollten ständig möglich sein. So können Sie die Kosten jener Änderungen minimieren und können im Verlauf der Lernkurve erhaltenes Wissen schneller implementieren und Ihrem Projekt einem Finetuning unterziehen.

2. Beginnen Sie mit einem minimalistischem Design

Sobald Ihr Projekt Fahrt aufnimmt, wird sich Ihr Plan ändern und Sie werden neues Wissen anwenden möchten. Das gilt insbesondere für das Design. Zum Beginn des Projekts sollten Sie daher noch keine fertigen Designs bis hin zum letzten Pixel erstellen.

Gehen Sie dann zum Code über, sobald Sie ein akzeptables Design und ein grundlegendes Verständnis der Informationsstruktur haben. Styleguides wie bei Softwares (wie beispielsweise Pattern Lab) erlauben Ihren Designern und dem Front-End-Team, unabhängig voneinander zu arbeiten, damit jeder effizient arbeitet.

Es gibt aber noch einen weiteren großen Vorteil, wenn Sie ein Styleguide Tool wie Pattern Lab verwenden. Sie können noch einfacher Änderungen vornehmen und mehr Funktionalität implementieren als bei einem Hardcode-Design. Da Tools wie Pattern Lab online verfügbar sind (und Änderungen und Fortschritte in Echtzeit sichtbar sind), verhelfen Ihnen Styleguides auch zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen Interessenvertretern und Teams, was die Feedbackschleife in Grenzen hält.

3. Ziehen Sie Nutzer bei den Produkttests mit ein

Es ist unerlässlich, dass Sie die Nutzer beim Entwerfen der richtigen Lösung in die Tests einbeziehen. Nutzertests sind die beste Methode, um ein wirklich praktisches und beliebtes Produkt zu schaffen, das mit einer guten Nutzererfahrung auftrumpfen kann.

Als höhere Bildungseinrichtung könnten Sie beispielsweise Studentenclubs oder andere Initiativen einrichten, die ständig Feedback zur Nutzbarkeit der Website einreichen. Wie Sie wissen, können Änderungen dank Ihres Ansatzes kostengünstig und schnell implementiert werden. Das macht sich nun bezahlt.

Noch wichtiger ist es allerdings, das Feedback der Nutzer auch maximal umzusetzen und von der bereitgestellten Kritik zu profitieren. Versuchen Sie, die Zeit von der Bereitstellung des Feedbacks bis hin zur Implementierung der Änderung zu minimieren. Nutzertests mit dem fertigen Produkt minimieren die Zeit von der Identifikation einer benötigten Änderung bis zur Umsetzung der Anpassung.

4. Wählen Sie eine klare Content-Strategie mit passendem Ton

Es ist wichtig, dass Sie bei der Einrichtung Ihrer Website Ihre Zielgruppe im Hinterkopf behalten. Die Nutzer werden gewisse Erwartungen an Ihre Website haben. Gleichzeitig haben Sie technische Kenntnisse Ihres Angebots. Sie müssen diese Erwartungen erfüllen und mit Ihrer Website eine klare Message haben. Denken Sie daran, welche Sprache Sie sprechen, welche Gefühle Sie ansprechen möchten und welcher Ton Ihre Nutzer am meisten ansprechen wird.

Hierbei hilft eine klare Content-Strategie. Folgende Informationen und Daten müssen bedacht werden:

  • Was gefällt den Studenten an der Website (und was nicht)?
  • Wie oft besuchen Sie die Website (und warum)?
  • Haben Ihre Nutzer Verbesserungsvorschläge?
  • Entspricht die Website der Mission und Vision der Universität?

Sie werden Antworten auf diese Fragen finden, indem Sie zu all den verschiedenen Nutzern Ihrer Website sprechen (Studenten, Absolventen, Mitarbeiter usw). Nur das Gesamtbild wird Ihnen die benötigten Informationen liefern, dank welcher Sie eine klare Content-Strategie entwickeln können.

5. Investieren Sie in eine langfristige Beziehung mit einem Verkäufer

Eine langfristige Beziehung mit einer Agentur erlaubt Organisationen, im Verlauf des Projekts mehr Rendite zu erwirtschaften. FFW arbeitet beispielsweise mit weltweiten Organisationen zusammen, um eine einzelne Plattform zu entwickeln, die 40 einzelne Websites mit ähnlichen Funktionalitäten, Brandings, jedoch unterschiedlichen Contents vereint. Dasselbe Modell gilt auch für gemeinnützige Organisationen oder Universitäten, wo verschiedene Fachbereiche, Campus oder Fakultäten separate Websites benötigen.

Eine Agentur wie FFW kann Ihnen dabei helfen, langfristig zu planen und eine Roadmap zur Verbesserung Ihrer Plattform zu erstellen. Dies wird gerade auf Dauer auch Ihre Fixkosten senken. Ein guter Partner hilft Ihnen natürlich auch bei der Senkung der Kosten, was die Implementierung einzelner Websites, die Überwachung des Contents, die Bereitstellung des Supports und die Wartung angeht. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Prozesse effizienter gestalten und wie Sie mit jedem noch so kleinen Budget Ihre Website verbessern und mehr Rendite erwirtschaften können.

Themen:
Higher Education